Saison in Ungarn wird abgebrochen

In Ungarn wurde die aktuelle Meisterschaft und der Pokalwettbewerb abgebrochen – und sogar annulliert. Dies wurde einstimmig vom Verbandspräsidium des Ungarischen Handballverbands beschlossen.

In einer Mitteilung äußerte sich Laszlo Nagy, Vizepräsident des Ungarischen Handballverbands MKSZ, zur Entscheidung. Demnach musste eine Entscheidung gefällt werden, die vermutlich einige ungerecht behandeln werde. Minimiert werden soll der Schaden dadurch, dass die Spielzeit 2019/2020 niemals stattgefunden hat.

Für die bisherige Spielzeit der aktuellen Saison gibt es demnach keinen Meister, keine Auf- und keine Absteiger. Die Europapokalplätze sollen wie im Vorjahr vergeben werden. Der Verband will demnach Szeged als auch Veszprem in der EHF Champions League starten lassen. Allerdings steht dem Verband derzeit nur ein fester Startplatz zu und die EHF sechs weitere Startplätze für die Gruppenphase vergeben will. Tatabanya, Balatonfüred und Csurgo sollen in der neu geschaffenen European Handball League starten, welche den derzeitigen EHF-Pokal ablösen wird.

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