EHF-Cup 2019/20 wurde vorzeitig beendet

Der EHF-Cup wird abgebrochen. Die verbleibenden Gruppenspiele, das Viertelfinale und auch das Finalturnier für Ende August wurden abgesagt. Eine Durchführung des Turniers 2019/20 zu einem späteren Zeitpunkt wird es nicht geben.

Aufgrund der Corona Pandemie wurde das Final Four vor wenigen Wochen auf den 29. und 30. August verlegt. Doch auch die Austragung zum gewählten Ersatztermin ist nun nicht mehr möglich, da in Berlin alle Großveranstaltungen (>5000 Menschen) bis mindestens Ende Oktober untersagt wurden.

Durch die Absage hat der Hauptstadtclub nun keine Chance mehr sich erneut sportlich für den internationalen Wettbewerb zu qualifizieren. Aufgrund der Quotientenwertung in der LIQUI MOLY HBL verloren die Berliner den fünften Platz an die Rhein-Neckar Löwen und hätten nur durch einen Titelgewinn, oder den Sieg eines bereits qualifizierten deutschen Clubs einen Startplatz auf direktem sportlichem Wege erhalten.

Füchse-Geschäftsführer Bob Hanning über die Absage des Wettbewerbs: „Dies ist der nächste wirtschaftliche Schaden für die Füchse, aber aufgrund der Situation leider nicht vermeidbar. Wir werden jetzt einen Antrag stellen, um im nächsten Jahr einen EHF-Startplatz zu bekommen. So erhalten wir die Möglichkeit uns erneut für die Ausrichtung zu bewerben.“ Aus deutscher Sicht sind von der Absage aber auch die Rhein-Neckar Löwen, die MT Melsungen und auch der SC Magdeburg betroffen.

Die verbleibenden Spiele im EHF-Pokal der Frauen sowie im Challenge Cup der Männer und Frauen wurden ebenfalls abgesagt.

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