Norwegen: Punkteschnitt regelt Abschlusstabelle

Aus dem vorzeitigen Saisonende hat der Norwegische Handballverband jetzt entsprechende Konsequenzen gezogen. Jetzt wurden Regelungen bekanntgegeben, wie in den obersten drei Spielklassen verfahren wird.

Bereits am 12. März wurde die Saison abgebrochen. Seitdem habe man daran gearbeitet, die „bestmögliche Lösung für die Beendigung der Saison“ zu finden.

Demnach werden die Abschlusstabellen wie folgt festgesetzt: Die Anzahl der Punkte wird durch die Anzahl der Spiele geteilt. Laut dem Verband ist dies „eine Konsequenz von verschiedenen Fällen, wo es eine ungleiche Zahl von Spielen innerhalb einer Serie gibt.“

Teams die rechnerisch auf einem Aufstiegsplatz stehen, wird ein Direktaufstieg angeboten. Damit eingeschlossen sind die Drittplatzierten der zweiten und die Staffelsieger der dritten Liga. Aus diesem Grund werden die kommenden Serien aufgestockt. Sollte ein Team aber freiwillig zurückziehen, wird der freigewordene Platz nicht erneut besetzt, bis es weniger als zwölf Mannschaften sind.

Doch was ist mit Teams, die rechnerisch absteigen würden, aber eine Chance auf einen Klassenerhalt gehabt hätten, wenn die Saison regulär beendet worden wäre? In dem Fall wurde ein Startplatz in der gleichen Liga angeboten. Anhand der Tabellenstände werden zudem die Europapokalplätze vergeben.

Auch die Schweiz hatte bereits die Saison abgebrochen und eine Fortführung nicht mehr in Aussicht gestellt. Über das Vorgehen im Hinblick auf die nächste Saison (offene Fragen betreffend Meister, Cupsieger, Auf-/Absteiger, etc.) werde zu gegebener Zeit informiert. Und auch in Schweden wurde die Handballliga vorzeitig beendet. Die aktuellen Tabellen gelten als Endstände. Hierzulande wurde bisher nur die Handball-Bundesliga der Frauen abgebrochen. Dies gilt für die 1. und 2. Bundesliga. Hier gibt es keinen Absteiger. Über mögliche Aufsteiger sowie die Vergabe der internationalen Startplätze wird zu einem späteren Zeitpunkt entschieden.

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