Handbollsligan: Schwedische Liga bricht Saison ab

Mit sofortiger Wirkung ist nun doch die Saison in der schwedischen Handballliga beendet. Ursprünglich wollte man heute noch den letzten Spieltag austragen. Die Playoffs sollten dann im April in einer „reduzierten Form“ stattfinden.

Die Anweisungen der Regierungen lassen jedoch keine Fortführung mehr zu, weshalb der Schwedische Handballverband alle Ligen abgebrochen hat. Die aktuellen Tabellen gelten als Endstände.

Der 33. Spieltag und die Playoffs finden nicht mehr statt. Das Wettbewerbskomitee des Verbands werde sich nun in den kommenden Wochen mit den Konsequenzen für Auf- und Abstieg beschäftigen.

Nach dem jetzigen Stand führt Alingsas HK die Tabelle der Handbollsligan mit 48 Punkten. Dicht dahinter befindet sich HK Malmö (47) und IFK Kristianstad (46). Schlusslicht ist HK Varberg mit 12 Punkten. Auf den Relegationsplätzen befinden sich derzeit OV Helsingborg, Eskilstuna Guif und Önnereds HK.

Update 20.03.2020: In der kommenden Saison wird die Schwedische Handballliga mit 15 Mannschaften starten. Der HK Varberg bildet zwar das Schlusslicht der Tabelle, bleibt aber in der Liga, weil man rein rechnerisch noch die Chance auf den Klassenerhalt gehabt hätte. Der HK Aranäs stand als Sieger der Allsvenskan schon fest und wird somit in die höchste Spielklasse aufsteigen.

Die neue Saison wird also mit 15 Mannschaften starten. Um danach aber wieder auf die reguläre Anzahl von 14 Teams zu kommen, wird es zwei Direktabsteiger am Ende geben.

Einen Absteiger und offiziellen Meister gibt es bekanntlich nicht. Dennoch wird Alingsas HK zumindest „als Sieger der Serie“ ausgezeichnet.

Wie sieht es mit den Europapokalplätzen aus? Hierfür zieht Schweden die aktuelle Tabelle nach 31 von 32 Spieltagen heran. Demnach nimmt Alingsas HK den Platz des schwedischen Meisters ein. Folgen tun HK Malmö, IFK Kristianstad und IFK Skövde.

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