Handball-Bundesliga will Saison zu Ende spielen

Im Rahmen einer mehrstündigen Telefonkonferenz, an der all 18 Erstligisten, das HBL-Präsidium und die Mitarbeiter der HBL GmbH teilnahmen, wurde über konkrete Maßnahmen und das weitere Krisenmanagement diskutiert.

Ziel der Konferenz: Bestmöglich den sportlichen und wirtschaftlichen Auswirkungen der Corona-Pandemie entgegentreten zu können. Die Handball-Saison soll wie bereits berichtet zu Ende gespielt werden.

Der deutsche Profihandball hat kurzfristige und langfristige Folgen für den Sport abgeschätzt und das weitere Vorgehen abgestimmt. In diesem Zuge wurde ein Managementfahrplan zur Erfassung des zu erwartenden wirtschaftlichen Schadens und zur Eindämmung der wirtschaftlichen Risiken vorgestellt.

Die Klubs der LIQUI MOLY Handball-Bundesliga sollen sich den organisatorischen und ökonomischen Herausforderungen stellen und werden dabei auch die Instrumente, die der Gesetzgeber zur Regulierung von wirtschaftlichen Schäden und Unwägbarkeiten zur Verfügung stellt, nutzen

Die HBL hält zudem an ihrem Beschluss des Präsidiums fest, die Saison nach Möglichkeit zu Ende zu spielen. Dies sei allerdings von der weiteren Entwicklung der Corona-Pandemie und den damit in Zusammenhang stehenden politischen, gesetzlichen und behördlichen Rahmenbedingungen abhängig. Alle Teilnehmer unterstrichen ihre Bereitschaft, die sportliche und wirtschaftliche Krise aus eigenen Kräften zu bewältigen.

Die Handball-Bundesliga GmbH wird sich auch weiterhin mit den zuständigen Institutionen intensiv austauschen und Klubs, Sponsoren, Medienpartner und Fans transparent informieren.

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