EHF macht eine Zwangspause bis Ostern

Am Freitag gab dann auch die Europäische Handballföderation (EHF) bekannt, dass Europapokal- und Nationalteampartien bis zum 12. April 2020 ausgesetzt werden. Dies betrifft alle Wettbewerbe unter dem Dach der EHF.

In den letzten Tagen habe der EHF die Situation aller Mitgliedsverbände und der an seinen Wettbewerben teilnehmenden Vereine sorgfältig analysiert und alle erhaltenen Informationen berücksichtigt. Letztlich konnte der EHF aber nur zu dem Entschluss kommen, alle Wettbewerbe auszusetzen.

Bereits Mitte dieser Woche sind alternative Termine angeboten worden. Dafür ist die erste Juniwoche zur „National Team Week“ erklärt worden. Die EHF reagiert damit auf die Verbreitung des Coronavirus und die zunehmende Absage von Veranstaltungen.

Davon betroffen ist derzeit die EM-Qualifikation der Frauen (Runde 3 und 4), wo die weibliche DHB-Auswahl zweimal auf Slowenien getroffen wäre. Die Frauen-Nationalmannschaft des Deutschen Handballbundes hätte am 25. März in Celje und am 29. März in Bietigheim-Bissingen gegen Slowenien spielen sollen. Der Vorverkauf für die Partie in Bietigheim-Bissingen war bereits ausgesetzt worden. Weitere Informationen zu gekauften Tickets folgen zu einem späteren Zeitpunkt.

Insgesamt sind außerdem sechs Wettbewerbe auf Vereinsebene betroffen. Dies betrifft sowohl bei den Frauen als auch den Männern die Champions League, den EHF-Cup und den Challenge Cup.

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