DHB sucht ab Sommer neuen Jugend-Bundestrainer weiblich

Der DBH wird den Vertrag mit Maik Nowak als Bundestrainer Jugend weiblich nicht über den Sommer hinaus verlängern. Der Deutsche Handballbund werde „ein neues Profil für die Position des Bundestrainers Jugend weiblich entwickeln“ und eine hierauf basierende Ausschreibung in Kürze veröffentlichen.

Der 55-Jährige bereitet – soweit es die Umstände der Corona-Pandemie erlauben werden – die U18-Nationalmannschaft auf die im August in Kroatien stattfindende Weltmeisterschaft vor und wird das Team der Jahrgänge 2002 und jünger auch in diesem Turnier betreuen.

Seit 2012 arbeitet Nowak in verschiedenen Funktionen für den Deutschen Handballbund – zunächst als Assistent des damaligen Bundestrainers Heine Jensen und Leistungssportkoordinator für den weiblichen Nachwuchs, dann als Nachwuchskoordinator. Gemeinsam mit DHB-Trainerin Zuzana Porvaznikova führte der Diplom-Sportlehrer die U17-Nationalmannschaft weiblich 2017 zum Gewinn der Europameisterschaft.

Der langjährige Lehrer am Sportgymnasium Leipzig blicke laut dem DHB auf eine erfolgreiche Laufbahn in der Handball Bundesliga Frauen zurück. Mit dem HC Leipzig gewann er dreimal die Deutsche Meisterschaft, eroberte zweimal den DHB-Pokal und erreichte zudem 1997 das Finale des Europapokals der Pokalsieger.

Der DHB werde jedoch angesichts neuer, perspektivisch mit der Strukturreform verbundener Aufgaben ein neues Profil für die Position des Bundestrainers Jugend weiblich entwickeln. Der Vertrag mit Maik Nowak als Bundestrainer Jugend weiblich wird demnach nicht verlängert.

Quelle: dhb.de