SC DHfK Leipzig bleibt zunächst in eigener Halle

Das Dach der Leipziger Arena ist undicht und es tropfte wiederholt Wasser auf das Spielfeld. Aufgrund dessen drohte dem SC DHfK Leipzig eine Hallensperre. DHfK-Geschäftsführer Karsten Günther stellte jetzt jedoch klar: „ARENA bleibt Spielstätte!“

Drei Tage sind vergangen, seit beim Bundesligaspiel zwischen dem SC DHfK Leipzig und dem HC Erlangen ein Wasserschaden in der „QUARTERBACK Immobilien ARENA“ für eine zwischenzeitliche Spielunterbrechung sorgte. Bereits zum vierten Mal in den vergangenen zwei Jahren war bei einem Heimspiel des SC DHfK Leipzig Regenwasser in den Innenraum der Halle gelangt. Nach Androhung einer Hallensperre durch die Handball-Bundesliga GmbH kommt nun Bewegung in die Angelegenheit.

„Es war bereits der vierte Vorfall dieser Art seit 2017. Es sollte im Interesse der Leipziger sein, diesen unhaltbaren Zustand schnellstmöglich abzustellen“ sagte HBL-Spielleiter Andreas Wäschenbach der Deutschen Presse-Agentur. Die Handball-Bundesliga und der SC DHfK Leipzig würden sich derzeit in einem engen Austausch befinden. „Die HBL hat sich nach dem Heimspiel gegen Erlangen bei uns gemeldet und ganz deutlich gemacht, dass es so nicht weitergehen kann. Da sind wir uns auch mit dem Hallenbetreiber und der Stadt einig. Wir stehen seitdem in engem und konstruktivem Austausch mit allen Beteiligten und direkt am Montag wurde die Ursachenforschung wieder aufgenommen“, so DHfK-Geschäftsführer Karsten Günther.

Die Stadt Leipzig als Eigentümer, die ZSL Betreibergesellschaft und auch der SC DHfK als Nutzer müssten sich noch enger verzahnen, um so effektiv und schnell wie möglich voranzukommen. Schon am morgigen Freitag soll es einen ersten Abgleich zum aktuellen Stand der Dinge und dem Voranschreiten der Ursachenforschung geben. Ziel sei es, dort auch die ersten konkreten Maßnahmen zu definieren.

„Vorweg, und da lehne ich mich jetzt aus dem Fenster: Es wird weder am 29. Februar bei unserem nächsten Heimspiel gegen Minden, noch bei einem der darauffolgenden Spiele nochmal Wasser auf dem Spielfeld geben! Ich bin überzeugt davon, dass wir das Problem in den Griff bekommen und die ARENA unsere Spielstätte bleibt“, entgegnete Günther auf die Frage, ob denn eine Lösung in Sicht wäre. Und weiter: „Hier sind wir aufgestiegen, hier haben wir uns in der stärksten Liga der Welt etabliert und hier wollen wir auch die nächsten Erfolge gemeinsam mit unseren fantastischen Fans feiern. Damit das gelingt, werden noch große Anstrengungen von Nöten sein, doch alle Beteiligten arbeiten mit Hochdruck daran – und das haben unsere Fans, Sponsoren, Mitglieder und Mitarbeiter/innen auch verdient.“ Nach einer finalen Lösung klingt das allerdings noch nicht.

Quellen: handball-world.news, PM vom SC DHfK Leipzig
Foto: Daniel Stefan