Balingen-Weilstetten bleibt erstklassig und Saarlouis in der 2. Liga

Die Lizenzprobleme mit dem HSV Handball sorgten auch bei HBW Balingen-Weilstetten und der HG Saarlouis für ordentlichen Trubel, denn beide Mannschaften waren aus sportlicher Sicht bereits aus der ersten bzw. zweiten Handball-Bundesliga abgestiegen.

Mit dem Sieg vor dem Schiedsgericht konnte der HSV Handball die Lizenz für kommende Spielsaison 2014/15 erhalten und sorgte somit für einen sportlichen Abstieg von HBW Balingen-Weilstetten aus der DKB Handball-Bundesliga sowie für einen Abstieg von HG Saarlouis aus der zweiten Handball-Bundesliga.

Das Landgericht Dortmund ist der Argumentation des HBW Balingen-Weilstetten vollständig gefolgt und hat der einstweiligen Verfügung stattgegeben. Damit sind die Gallier von der Alb vorläufig für den Spielbetrieb 2014/15 in der DKB Handball-Bundesliga zugelassen. Ob der HSV am Dienstagabend, 1. Juli die Auflagen für den Lizenzerhalt erfüllen kann, spielt für den HBW keine Rolle mehr. „Unser Dank gilt insbesondere unseren juristischen Partnern Helge Käding aus Minden, Alexander Wild aus Stuttgart und Hans-Jörg Schwab aus Balingen“, sagt ein erleichterter HBW-Geschäftsführer Bernd Karrer.

Zuvor hatte sich aber die Lizenzkommission gegen eine Lizenz für den HSV Handball entschieden, womit beide Mannschaften nicht abgestiegen wären. Problem hierbei ist die Planung für die kommende Saison, die damit mehr als nur durcheinander geraten ist und beide Vereine vor Probleme setzt.

Der dann notwendige Schritt vor das Landgericht Dortmund ist mehr als nachvollziehbar und beide Vereine behielten ihr Recht. Somit bleiben sie in ihrer jeweiligen Spielklasse und müssen nicht absteigen. Wie genau die Zusammensetzung der jeweiligen Ligen aussieht bleibt abzuwarten.

Zudem muss der HSV Handball bis heute das Millionenloch im Etat stopfen. Erst dann kann die Lizenz behalten werden.