Andreas Rudolph tritt als Präsident des HSV Handball zurück

Mit sofortiger Wirkung tritt Andreas Rudolph als Präsident des HSV Handball zurück. Grund für seine Entscheidung seien die Turbulenzen in den vergangenen Wochen.

Dies betreffe allerdings nicht nur die Turbulenzen um den Verein und um die Mannschaft, sondern auch um seine Person.

Ich kann es meinem Umfeld, besonders meiner Familie, Freunden, meinem Unternehmen und meiner Gesundheit gegenüber nicht mehr verantworten, dass in teilweise respektloser und vollkommen unrichtiger Weise über mich berichtet wird.

Ich möchte auf gar keinen Fall durch meine Person zu Unruhe und Missstimmung im HSV Handball sorgen. Auch möchte ich nicht für eine Situation in Verantwortung genommen werden, die ich über 2,5 Jahre nur sehr entfernt und ohne Einflussnahme begleitet habe.

Eine andere Entscheidung gab es für Rudolph nicht, auch nachdem scheinbar die Berichterstattung und Reaktion innerhalb des HSV Handball ihn in seiner Person verletzt haben.

Ich hoffe, dass dieser Rücktritt auch das letzte dringliche Signal an die Stadt Hamburg, die Hamburger Wirtschaft und die sportbegeisterten Hamburger ist zu helfen, den HSV Handball nicht fallen zu lassen und den Erfolg, die Begeisterung weiter aufrecht zu halten, die der HSV Handball den Hamburgern gebracht hat.

Ist es der richtige Weg den Andreas Rudolph hier bestreitet? Hätte er noch länger dem HSV zur Verfügung stehen sollen? Fragen, über die man nun nur noch spekulieren kann. Der HSV Handball ist in den letzten Monaten sehr stark ins Rampenlicht getreten.

Zunächst ging es um die drohende Insolvenz und nach der Möglichkeit, keine Lizenz für die kommende Saison zu erhalten. In einem Update erhielt der HSV Handball allerdings eine Lizenz für die kommende Saison. Doch vor rund drei Wochen kam erneut die Frage auf, ob der HSV Handball eine Lizenz für die kommende Saison erhalten würde.